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© Julia Kley

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SCHAURAUM UND ARCHIV

Nach einigen ruhigeren Jahren wird der Hof in Asperding mit dem Projekt ASPERDING 1 – Schauraum und Archiv Altenburg wieder aktiviert. Ziel ist es, einen offenen Ort für Austausch, Begegnung und Wissen zu schaffen. Im Mittelpunkt steht dabei die Verbindung von Vergangenheit und Zukunft: Das keramische Werk von Franz Josef Altenburg wird bewahrt, aufgearbeitet und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Startpunkt des Projekts ist die intensive Auseinandersetzung mit dem keramischen Nachlass. Daraus entstand das Bedürfnis, Franz Josefs umfangreiches Wissen über Material, Technik und seine künstlerischen Prozesse öffentlich zur Verfügung zu stellen. Durch gezielte Eingriffe wird die bestehende Bausubstanz an die neuen Nutzungen angepasst. Der ehemalige Kuhstall wird zu einem flexibel nutzbaren Raum für Ausstellungen und Veranstaltungen. Das Hofzimmer dient künftig als offenes Schaulager und in der ehemaligen Mühle werden die Keramiken archiviert und der Nachlass digital aufgearbeitet. Eine weitere zentrale Rolle spielt die ehemalige Werkstatt, die bewusst in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten bleibt und zukünftig besichtigt werden kann.

Das Projekt wurde im Rahmen einer Diplomarbeit von Batja Ferch und Julia Kley entwickelt und umfasst Konzeption, Planung und Umsetzung. Über die Sommermonate ist der Hof in Breitenschützing als Schauraum und Archiv geöffnet. Das erste Mal öffnet ASPERDING 1 seine Tore am 13.06.-14.06. und lädt zur Eröffnung ein.

Die entworfene Ausstellungsarchitektur greift Prinzipien aus Altenburgs Arbeit auf. Ein modulares Regalsystem sowie flexibel stapelbare Podeste ermöglichen vielseitige Präsentationsformen. Sichtbare Verbindungen und das Prinzip des Schichtens spiegeln zentrale gestalterische Motive seiner Keramik wider. Verwendet werden primär verzinkter Stahl und weiß geöltes Birkensperrholz.

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